An Paris hat niemand gedacht

 Eine Mutter. Eine Tochter.

Zwischen ihnen siebzehn Jahre Schweigen.

Was passiert, wenn sie eines Tages den Entschluss fassen, herauszufinden, wer die jeweils andere wirklich ist - jenseits der Bilder und Vorstellung, die sie in all der Zeit voneinander hatten?

 

Marta ist als Jugendliche aus ihrem Elternhaus geflohen und hat jeglichen Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen. Als die Nachricht vom Tod des Vaters und eine Botschaft ihrer Mutter eintreffen, bricht lange Verdrängtes wieder auf und sie muss sich fragen, ob es Zeit für einen Neuanfang ist.

Greta ist nach der harten Trennung von ihrem Ehemann Richard ihren ganz eigenen Weg gegangen und steht inzwischen als erfolgreiche Geschäftsfrau mitten in Leben. Nur eines fehlt ihr: ihre Tochter Marta, mit der sie siebzehn Jahre lang nicht mehr gesprochen hat. Anlässlich des Todes ihres früheren Peinigers versucht Greta Kontakt mit Marta aufzunehmen und das Schweigen zu durchbrechen.

Die beiden Frauen erzählen ihre jeweilige Sicht auf die vergangenen Geschehnisse und lassen sich schließlich auf das Wagnis einer Begegnung ein, obwohl sie nichts mehr zu verbinden scheint, außer ein paar Erinnerungen an afrikanische Märchen und Fabeln aus Martas Kindheitsjahren in der Elfenbeinküste.

Dieser Roman ist aktuell leider vergriffen und nur über den antiquarischen Buchhandel erhältlich.