Das Meer in Gold und Grau

Das Meer in Gold und Grau
Das Meer in Gold und Grau, 2011

 Eine junge Frau auf der Reise. Eine alte Frau, die nicht mehr viel Zeit hat. Eine Begegnung, die ungeahnte Türen öffnet.

Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag verliert Katia Werner ihre gesicherte Existenz und macht sich kurzerhand auf den Weg zu einer ihr bislang unbekannten alten Tante namens Ruth, die ein Hotel an der Ostseeküste betreibt. Das eigentümlich aus der Zeit gefallene "Strandhotel Palau", seine in die Jahre gekommenen Bewohner und vor allem die ebenso ruppige wie auf ihre ganz eigene Weise beeindruckende Ruth sorgen dafür, das aus Katias geplantem Kurzbesuch viele Monate werden. Sie lässt sich auf das Wagnis des Bleibens ein - und ahnt nicht, dass sie damit die größte Herausforderung ihres Lebens annimmt.

 

"Jetzt sitze ich hier, beobachte, wie im Südosten Wolkenfelder aufziehen, die Sturm bedeuten können, und frage mich, wie am besten von Ruth zu erzählen ist. Ich werde ihr nicht gerecht werden. Sie war meine alte Tante, eine, die mir einen Ort gegeben hat und Menschen, bei denen ich eine Zeitlang sein konnte. Sie hat eine Spur hinterlassen, von der ich gerne einen Gipsabdruck hätte. So ist das."