Das Meer in Gold und Grau

Das Meer in Gold und Grau
Das Meer in Gold und Grau, 2011

"Jetzt sitze ich hier, beobachte, wie im Südosten Wolkenfelder aufziehen, die Sturm bedeuten können, und frage mich, wie am besten von Ruth zu erzählen ist. Ich werde ihr nicht gerecht werden. Sie war meine alte Tante, eine, die mir einen Ort gegeben hat und Menschen, bei denen ich eine Zeitlang sein konnte. Sie hat eine Spur hinterlassen, von der ich gerne einen Gipsabdruck hätte. So ist das."

 

Als Katia Werner von einem Tag auf den anderen ihren Job samt Wohnung verliert, macht sie sich auf den Weg zu einer ihr bislang unbekannten Tante, die ein Hotel an der Ostseeküste betreibt. Das eigentümlich aus der Zeit gefallene "Strandhotel Palau", seine in die Jahre gekommenen Bewohner und vor allem die ebenso ruppige wie auf ihre ganz eigene Weise beeindruckende Ruth sorgen dafür, dass aus dem geplantem Kurzbesuch viele Monate werden.